
Schwimmen im salzigen Meerwasser, den rauen Wind auf der Haut spüren, den Körper mit Schlick und Algen verwöhnen - all das ist Thalasso. Bereits Kleopatra wusste um die Heilkräfte des Meeres, aber auch Griechen und Römer schöpften aus dieser „maritimen Apotheke". Denn das Meer wirkt nicht nur auf die Sinnesorgane, es hat auch heilende Kräfte. Thalasso ist sowohl Wellness als auch eine Thearpeuthische medizinische Behandlungsmethode.
Im Jahre 1867 rief La Bonnardière, ein französischer Arzt, die Thalasso-Therapie ins Leben, 1899 wurde das erste Thalasso-Therapie-Institut gegründet. Ziel war es, Gelenk- und Rheumaerkrankungen mit Meerwasser zu lindern. Denn man wusste: Fischer und Seeleute litten kaum an diesen Krankheiten, was man auf die hohe Konzentration an Makro- und Mikromineralien im Meerwasser zurückführte.
Um dem medizinischen Anspruch zu genügen, hat der Europäische Heilbäderverband folgende Kriterien für die Thalassotherapie festgesetzt:
Zusammenfassend stellte wurde auf dem 1. Europäischen Kongress für Thalassotherapie 2002 in Warnemünde eindeutig festgehalten: „Eine Thalassotherapie ohne direkte Verbindung zum Meer, wie im Inland oder in den Bergen, ist aus wissenschaftlich-medizinischer wirkungslos".
Sie umfasst neben der Therapie auch die Prävention von Krankheiten und die Förderung der Gesundheit. Dazu werden die Elemente des Meeres eingesetzt sowie die Erkenntnisse der Klimaforschung.